Das Alte, macht dem Neuen Platz

In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Einerseits habe ich mich gefreut, dass das Umfeld des Bahnhofs Küstrin-Kietz endlich ansprechend und ordentlich gestaltet wird, Schließlich sind Bahnhöfe immer auch Aushängeschilder für den jeweiligen Ort.

Andererseits verschwand 2020 auch ein sichtbarer Teil unserer Geschichte. Es fällt nun noch schwieriger jüngeren Generationen und Ortsfremden zu erklären, dass sich hier einst einer der bedeutendsten Umschlagplätze für den Waren -und Militärverkehr an der Grenze zu Polen befand.

Hoffen wir, dass die Geschichte dieses Bahnhofs und der einst hier tätigen Menschen, im Verlauf der Zeit nicht völlig in Vergessenheit gerät.

Ende März 2020 begannen die Vorbereitungen

Ein Anblick, der mittlerweile der Vergangenheit angehört.
Ein Anblick, der mittlerweile der Vergangenheit angehört.

Beginn der Arbeiten

Als erstes verschwand das bereits seit vielen Jahren ungenutzte Toilettenhaus. Das Foto entstand kurz vor dem Abriss
Als erstes verschwand das bereits seit vielen Jahren ungenutzte Toilettenhaus. Das Foto entstand kurz vor dem Abriss
Innerhalb kürzester Zeit war das bis dato zum Bild des Bahnhofs Küstrin-Kietz gehörende Toilettenhäuschen verschwunden.
Innerhalb kürzester Zeit war das bis dato zum Bild des Bahnhofs Küstrin-Kietz gehörende Toilettenhäuschen verschwunden.
Am Ende blieb nur ein großer Haufen Schutt. Der jedoch bald abtransportiert wurde.
Am Ende blieb nur ein großer Haufen Schutt. Der jedoch bald abtransportiert wurde.
Relativ schnell verschwand auch die frühere Verladerampe
Relativ schnell verschwand auch die frühere Verladerampe
Die Laderampe wurde immer wieder auch vom sowjetischen Militär genutzt. Diese Nutzung bescherte ihr eine verstärkte Aufmerksamkeit verschiedener Geheimdienste.
Die Laderampe wurde immer wieder auch vom sowjetischen Militär genutzt. Diese Nutzung bescherte ihr eine verstärkte Aufmerksamkeit verschiedener Geheimdienste.

Die Abrissarbeiten begannen zunächst pünktlich. Nach dem Toilettenhäusern, widmeten sich die Bagger zunächst der Güterabfertigung. Aufgrund fehlender Genehmigungen, mussten die Arbeiten unmittelbar nach dem Beginn wieder gestoppt werden.

Im Sommer 2020 konnten die Abrissarbeiten fortgesetzt werden. Der Lärm der Maschinen und das Krachen der Gemäuer hallte wochenlange durch die Straßen von Küstrin-Kietz. 

Der ehemalige Güterbahnhof verabschiedete sich alles andere als Geräuschlos aus der Geschichte.

Die Treppe ins Nirgendwo
Die Treppe ins Nirgendwo
Das Gleis ins Nirgendwo
Das Gleis ins Nirgendwo
Der Bahnhofsvorplatz von oben gesehen, im August 2020
Der Bahnhofsvorplatz von oben gesehen, im August 2020
Im August 2020 konnte die Park & Ride-Anlage lediglich erahnt werden
Im August 2020 konnte die Park & Ride-Anlage lediglich erahnt werden

Der "Tod" der Wagenmeisterei

War da mal was?
War da mal was?

Der Parkplatz nimmt Gestalt an

Kaum zu glauben- an dieser Stelle befand sich vor kurzen noch das Gebäude der Güterabfertigung
Kaum zu glauben- an dieser Stelle befand sich vor kurzen noch das Gebäude der Güterabfertigung

Endphase

Bereits während der Bauphase, vor der offiziellen Eröffnung, fanden sich die ersten Parker ein
Bereits während der Bauphase, vor der offiziellen Eröffnung, fanden sich die ersten Parker ein