Aus der bisherigen Vereinsarbeit

Am 10.05. 2018, dem " Himmelfahrtstag", konnten wir im Bahnhof unsere erste Ausstellung feierlich eröffnen. 

Die von über hundert Besuchern frequentierte Ausstellung trug den Titel " Voll der Osten". Noch waren wir nicht in der Lage, der Öffentlichkeit eigene Ausstellung zu präsentieren. Daher mussten wir, vorerst, noch auf " geborgte" Präsentationen zurückgreifen. 

Der Begeisterung und dem Interesse der Besucher tat dieser kleine " Makel" jedoch keinen Abbruch.

Viel wichtiger erschien den Besuchern und den Mitgliedern unseres Vereins, dass wir an jenem Tag ein Zeichen für den Ort und dessen Umgebung setzen konnten : In Küstrin-Kietz geht es wieder voran. Wenn auch nur langsam, in kleinen Schritten. 

Der " Himmelfahrtstag" des Jahres 2018 wird den Kietzern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben.

Unmittelbar danach begannen wir an den Wochenenden mit der Betreuung und Beratung der zahlreich am Bahnhof Küstrin-Kietz ankommenden Reisenden. Unter ihnen viele Besucher der deutsch-polnischen Grenzregion. Unsere Angebote beschränkten sich nicht nur auf " Kaffee und Kuchen". Die Besucher erhielten im Bahnhof so manchen Insidertipp zu Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten beiderseits der Oder. Ein Angebot, dass durchweg dankbar angenommen wurde. 

Zufriedene Gäste sind für uns der schönste Lohn!

Zu einer erfolgreichen Arbeit gehören leider auch Rückschläge. Bei dem von uns betriebenen E-Bike-Verleih stießen wir schnell an unsere Belastungsgrenzen. Beruf und Vereinsarbeit lassen sich leider nicht immer unter einen Hut bringen. Aber wer weiß? Vielleicht können wir die Idee eines E-Bike-Verleihs, unter anderen Umständen, eines Tages wieder aufgreifen?

 

Am 16. August 2018 konnten wir den damaligen Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, Herrn Albrecht Gerber und die damalige SPD-Landtagsabgeordnete Simona Koß, als besondere Gäste in unseren Räumlichkeiten begrüßen.

Herr Gerber zeigte sich über das Engagement unseres Vereins sehr beeindruckt.

Minister Gerber beim Eintrag in unser Gästebuch.

In den Ausstellungsräumen fanden interessante Gespräche zwischen  dem Minister und Mitgliedern unseres Vereins statt.

Frau Koß und Herr Gerber standen auch als " Fotomodelle" zur Verfügung".

Die Betreuung der Reisenden fand den gesamten Sommer über statt.

Immer wieder fanden sich Gäste aus vielen Gegenden Deutschlands, aber auch aus anderen Ländern Europas und der Welt, in unseren Räumlichkeiten im Bahnhof Küstrin-Kietz ein.

Am 27. Oktober 2018 präsentierten wir im Kulturhaus " Küstriner Vorland", den DDR-Spionagefilm " Der Irrläufer". Die Handlung des Films spielte zum Teil auf dem damaligen Grenzbahnhof Kietz. Ein durchaus interessantes Zeitdokument. Trotz der ideologisch angepassten Handlung, die mit den tatsächlichen Spionagefällen bezüglich des Grenzbahnhofs Kietz, nicht viel zu tun hatten.

Das Jahr 2018 konnten wir Ende November noch mit der Eröffnung einer weiteren Ausstellung krönen. Diesmal standen die früheren Konsum-Läden im Mittelpunkt des Interesses. 

Unter den Besuchern befanden sich auch ehemalige Mitarbeiter von Konsum-Läden, die im Gespräch, manche Begebenheit aus ihrem langen Berufsleben beisteuern konnten.

Auch die angebotenen Leckereien fanden sehr schnell Interessenten.

Das Jahr 2019 stand im Zeichen umfangreicher Sanierungs-und Umbauarbeiten, sowie der Anschaffung notwendigen Inventars.

Anfang 2020 begann die Corona-Krise manche Pläne " auf Eis zu legen". Zu diesen Plänen gehörte bislang leider auch die Eröffnung der umgestalteten Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit.

Am 05. Mai 2020 weilte ein Team der ARD unter der Leitung der Korrespondentin Griet von Petersdorff in den Räumlichkeiten des Bahnhofs Küstrin-Kietz. Unsere Vorhaben hatten sich zwischenzeitlich bis in die Sendestudios der ARD herumgesprochen, so dass wir im Rahmen eines Beitrags über die deutsch-polnische Grenzregion, in den ARD-Tagesthemen, zusammen mit anderen, einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurden. 

Tobias Lenel im angeregten Gespräch mit Frau von Petersdorff.

Leider konnten wir, " Corona-Bedingt", der ARD lediglich " kahle Wände" in den Ausstellungsräumen präsentieren.